Entstehung der Christus-Gemeinde Sittensen

Die Trennung von den Gottesdiensten der landeskirchlichen Gemeinde in Sittensen reicht ins Jahr 1970 zurück.
Der damalige Hirte der Gemeinde Sittensen, Pastor Hartig pries in großer Treue die stellvertretende Genugtuung Christi,
die uns in der Taufe geschenkt wird. Doch dies Rühmen der Taufgnade, der „fremden Gerechtigkeit“, gereichte nur
einem Teil der Gemeinde zum Trost, einem Grossteil der Gemeinde war diese Botschaft unerträglich.
Mit Hilfe der Kirchenleitung gelang es dieser Gruppe Pastor Hartig so zu drängen, dass er schließlich Sittensen verließ.
Während dieser Zeit hatten wir engen Kontakt zu Pastoren der Kirchlichen Sammlung
um Bibel und Bekenntnis. Sie führten uns zu weithin ignorierten Bekenntnisaussagen:
Aufzählung
dass unser Herr Jesus Christus mit der Stiftung des heiligen  Abendmahles
zugleich den christlichen Gottesdienst mit Predigt und Altarsakrament,
die Heilige Messe,  eingesetzt hat, und
Aufzählung
dass eine gemeinsame Sakramentsfeier von Christen die Einigkeit im Glauben und Bekennen
voraussetzt – insbesondere das gemeinsame Bekenntnis zum Geheimnis
der leibhaftigen Gegenwart Jesu Christi im heiligen Abendmahl.
Die Trennung von der Landeskirche war unumgänglich. Ein Verbleiben in der bekenntnis-
mäßigen Unverbindlichkeit der EKD wäre verantwortungslos gewesen.